Zutaten

Qualität aus privatem Haus – Braukultur und wertvolle Zutaten für charaktervolle Bierspezialitäten

Wir brauen geschmackvolle charaktervolle Bierspezialitäten nach allen Regeln der Braukunst, nach dem Deutschen Reinheitsgebot aus 1516 und für den Geschmack der Region.  

Hierbei kombinieren wir handwerkliche Braukunst, fortschrittliche Technik und natürliche Rohstoffe, welche wenn möglich aus der Region stammen:

  • Wasser aus der Region bildet den Körper
  • Malz, u.a. aus heimischer Braugerste aus dem Werra-Meißner-Land ist die Seele
  • Bester Hallertauer und Tettnanger Hopfen prägen den regionaltypischen Charakter unserer Brauspezialitäten.

Genauso wichtig wie die Wahl der Zutaten sind jedoch auch das Können und die Erfahrung unserer Braumeister Mitarbeiter.

Die individuelle Note erhalten unsere Biere weiterhin aufgrund des traditionellen Rezepts, besonderer Gär- und Lagertemperaturen – und –zeiten. Aber dies ist das Geheimnis einer jeden Brauerei.

Braugerste aus dem Werra-Meißner-Land

Allgemeines zur Braugerste:
Insgesamt 17 Landwirte im Werra Meißner Kreis bauen für die Eschweger Klosterbrauerei die Braugerste an und dies schon seit 1999.

Die regionale Wertschöpfungskette wird im Werra-Meißner-Kreis erfolgreich geschlossen und hiervon haben alle was:

  •     Der Endverbraucher erhält ein Produkt/das Bier aus seiner Region
  •     Brauerei erhält zuverlässig hochwertige Zutaten aus der Region
  •     Die Natur unserer Region profitiert, da der Anbau von Braugerste umweltschonend ist.
  •     Unsere Landschaft wird bunter, da die Landwirte hierdurch angehalten sind, nicht zu einseitig anzubauen
  •     Der Landwirt hat verbindliche Abnehmer für seine Ernte

Braugerste wird nach festgelegten Qualitätskriterien unter umweltschonenden Bedingungen angebaut und ist eine Frucht, die auf Grund der Qualitätsanforderungen der Brauereien nur mit geringem Einsatz von Dünge- und Schädlingsbekämpfungsmitteln angebaut werden darf. Zum  Beispiel darf Braugerste nur einen geringen Eiweißgehalt haben, der nur mit begrenztem Einsatz von Düngemitteln erreicht wird. Somit ist Braugerste ein Getreide welches einen um­weltschonenden Anbau voraussetzt.

Für den Anbau von Braugerste werden derzeit fast ausschließlich zweizeilige Sommergersten­sorten gewählt.
Die aktuelle Sorte heißt Marthe. Üblicherweise wird mit einer frühen Aussaat Anfang April wird ein langer Kornfüllungszeitraum – mit vermehrter Stärkeeinlagerung ins Korn – verfolgt.

Nach der Ernte im Juli/August liefert der Braugerstenanbauer die Gerste an die Erfassungsstelle.
Die Erfassungsstelle muss hohe Kriterien für die Lagerung des Rohstoffes erfüllen. Hier wird die Braugerste gereinigt und in Silos gelagert, bis die Mälzerei die Gerste abholt.

Malz entsteht in der Mälzerei durch natürliches Keimen des Getreides. Gerstenkörner enthalten Kohlehydrate, Proteine und Vitamine. Malz ist ein besonders wichtiger Rohstoff für ein gutes Bier, denn Malz gibt dem Bier seine Geschmacksfülle und seine Farbe.

Jede Region hat ihre Eigenheiten und verschiedene Bedürfnisse. Die Deutsche Bierlandschaft ist vielfältig und geprägt von individuellen Geschmäckern, welche unbedingt erhalten bleiben müssen und nicht vereinheitlicht werden dürfen. Nicht nur irgendein Bier irgendwohin liefern sondern ein Bier von hervorragender Qualität, speziell nach dem Geschmack der Menschen der Region, mit Braugerste der heimischen Landwirte zu brauen, dies ist die Philosophie der Eschweger Klosterbrauerei und dies wird in der Privatbrauerei auch überzeugend umgesetzt.

 

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