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Eschweger Klosterbräu - Investitionen im Kloster

Seit gut einem Jahr hat die Eschweger Klosterbrauerei eine neue Inhaberfamilie und wird von den Geschwistern Julia und Ulrich Klesper geleitet. Klespers sind Privatbrauer mit Leib und Seele. Sie betreiben in vierter Generation ihr Stammhaus, das „Hochstiftliche Brauhaus in Fulda“, sowie die benachbarten Regionalbrauereien Motten und Lauterbach. Beide sind in der Regel einmal wöchentlich vor Ort in Eschwege. Dabei setzt Familie Klesper weiterhin auf das selbständige und zuverlässige Team der Brauerei, aber dies ist nichts Neues, denn auch schon vorher waren die Mitarbeiter eigenverantwortlich und zuverlässig für ihre Brauerei tätig. Dies war für die Familie Klesper auch eine wichtige Voraussetzung, die Brauerei des Werra-Meißner-Landes von der Familie Andreas zu übernehmen. „Die Mitarbeiter vor Ort sind der Grundstein der Brauerei!  - das Vorhandensein des AKE-Teams hat unsere Entscheidung  stark beeinflusst“, so die Geschäftsführer der AKE. „Wir wurden sehr herzlich in Eschwege aufgenommen, wofür wir sehr dankbar sind. Es war für uns ein spannendes und ereignisreiches erstes Jahr in Eschwege“, betonen Julia und Ulrich Klesper. Aus ihrer Sicht wurde diese Zeit vor allem durch folgende Ereignisse geprägt:

-          Gleich zu Beginn im Mai 2018 wurde das traditionelle Brauereifest gefeiert. Dies war für die neuen Inhaber ein wunderbarer Anlass, sich den Mitarbeitern und Kunden vorzustellen. Die schöne Tradition soll fortgeführt werden – das nächste Brauereifest wird übrigens am  16.-17. Mai 2020 stattfinden.

-          Im Mai 2019 wurde das 20jährige Jubiläum der Braugerstengemeinschaft WMK in Altenburschla gefeiert. Der Braugerstenbezug von Landwirten im WMK wird auch weiterhin Teil der heimatbezogenen Unternehmens-Philosophie sein. Die Bekenntnis zur Heimat lässt sich die Brauerei übrigens auch einiges kosten: Da die Brauerei einen „Regionalaufschlag“ zur Unterstützung der heimischen Landwirte zahlt, liegt die Braugerste aus dem WMK deutlich über dem üblichen Marktpreis.

-          Im Dezember 2018 gelang die erfolgreiche Neuprodukteinführung von „Eschweger Klosterbräu Helles“ in der kultigen 0,5l-Euro-Flasche. Hierfür wurden spezielle Bierkästen und Flaschen eingekauft. Die Investitionen ins Leergut belaufen sich auf über 40.000 €

-          Vor kurzem erfolgte die Neuprodukteinführung von „Jacobinus Natur-Radler“ – die naturtrübe Ergänzung zum traditionellen blanken Jacobinus Radler gibt’s seit Mai 2019 in der 0,33l-Flasche und im Sixpack.

-          Der Rolle als stabiler regionaler Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb wird die Brauerei weiterhin gerecht. Es wurden 4 neue Mitarbeiter eingestellt, in der Verwaltung gibt es seit Herbst 2018 eine neue Auszubildende und im Herbst 2019 kommt ein neuer Brauer-Azubi in die Brauerei

Besondere Aufmerksamkeit wird  natürlich der Qualitätssicherung und der technischen Modernisierung der Brauerei gewidmet. Dementsprechend standen bzw. stehen hier die umfangreichsten Investitionen von rund 600.000 € an:

-          4 neue stehende Lagertanks für je 450 hl Fassungsvermögen, diese werden im Herbst 2019 in der Brauerei in der Klosterstraße aufgestellt. Investiert werden hierfür insgesamt über 300.000 €

-          Investition in die Qualitätssicherung: Die Maische- und Würzebelüftung wurde optimiert, es wurden € 20.000,-- investiert.

-          Investition in einen neuen »SchoKo« im Sudhaus, ein innovatives energiesparendes Schonkochsystem. Vorteile sind erhebliche Energieeinsparungen und Reduzierung des CO2-Ausstoßes. Der Schoko wirkt sich aber auch positiv auf die Qualität aus: Durch weniger Hitze beim Kochen wird die Würze geschont, was Schaum und Aroma zu Gute kommt – Investition von ca. € 150.000 

-          Schrittweise Modernisierung der Sudhaussteuerung bis Anfang 2020 durch eine örtliche Firma; investiert werden hier über 70.000€