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Genusszeit

Biersommeliere Elisa Rabe Zur Person: Die 25-jährige, gebürtige Weidenhäuserin Elisa Rabe sammelte nach ihrem Abitur die ersten beruflichen Erfahrungen im elterlichen Getränke-Fachgroßhandel in Eschwege. Anschließend begann sie ihr Studium an der renommierten Fachakademie Doemens in Mün- chen, das sie mit dem Titel Getränkebetriebswirt abschloss. Danach folgte die Qualifizie- runng zum Betriebswirt (Handwerkskammer München) und parallel dazu die umfassende Ausbildung zur Bier- und Wassersommeliere. Die sympathische Gesprächspartnerin der AKE-Zeitungsredaktion beeindruckte bei ihrem Besuch in der Brauerei durch ihr enormes Fachwissen und ihre Fähigkeit, die Kunst des Bierbrauens und die nicht unkomplizierte Arbeit einer Biersommeliere unterhaltsam und informativ vorzustellen. Frau Rabe, als Biersommelier trinken Sie das ein oder andere „kühle Blonde“. Ein Bierbäuchlein lässt sich bei Ihnen aber nicht erkennen. Wie kann das sein? Bier macht nicht zwangsläufig dick, das ist ein weit ver- breiteter Irrtum. Es kann in Maßen genommen, sogar gesundheitsfördernd sein. Mäßiger Biergenuss redu- ziert das Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden, um bis zu 50 Prozent. Grund dafür sind die wertvollen In- haltsstoffe wie Vitamine, Calcium und Magnesium. Haben Sie ein Lieblingsbier? Nein, aber ich trinke passend zum jeweiligen Essen die entsprechende Bierspezialität. Das Jaco- binus Hefe Weizen zum Beispiel harmoniert auf Grund seiner Fruchtigkeit besonders mit leichten Ge- richten und mit Zutaten wie Frischkäse oder Gemüse. Was unterscheidet ein Biersommelier von einem Weinsommelier? Vom Grundsatz her sollten sich die beiden Experten nicht unter- scheiden. Bei beiden geht es um Aromenvielfalt, um das Aro- menzusammenspiel. Der eine ist eben spezialisiert auf die Kategorie Wein und der andere auf die Kategorie Bier. Warum kann sich die Eschweger Klosterbräu seit Jahrzehnten auf den so sehr umkämpften Biermarkt erfolgreich behaupten? Die Eschweger Klosterbrauerei trifft den Geschmack der Region. Verbundenheit zu den Konsumenten und Tradition lassen sich nicht vom Biermarkt verdrängen - und das ist auch gut so! „Wenn die Hopfenblume in die Nase steigt“ Feinporig, prickelnd mit ausgeprägter Hopfennote Frauen und Bier: Eine Biersommeliere beschreibt das Eschweger Pils “Das klassische Pils der Eschweger Kosterbrauerei ist ein nach dem deutschen Reinheitsgebot gebrautes Bier. Dies zeigt sich nicht nur im Geschmack und Geruch, sondern auch in Farbe und Qualität. Schon beim Ein- schenken ins Bierglas besticht das AKE-Pils durch seine goldgelbe Farbe und Glanzfeinheit. Der feinporige, sta- bile Schaum macht Lust auf mehr! Nach dem Einschen- ken steigt dem Biertrinker die Hopfenblume, wie der Brauer sagt, in die Nase. Die blumige Frische gepaart mit einer leichten Fruchtsüße weckt den Durst bei Je- dermann. Beim Genuss des Eschweger Pilses wird man von einem feinen Prickeln (Rezens) und eine feinen Fri- sche verwöhnt. Im Haupttrunk kommt der typisch schlanke Körper des Pilses zur Geltung. Die ausgeprägte Hopfennote verleiht dem Pilskörper seinen typischen Pilsgeschmack. Im Abgang bindet sich die typische Hopfenbitterkeit mit einer milden Adstringenz.” 9

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