Braugerste aus dem Werra-Meißner-Land

Allgemeines zur Braugerste:
Insgesamt 15 Landwirte im Werra Meißner Kreis bauen für unsere Biere Braugerste an und dies schon seit 1999 - somit seit 25 Jahren!

Aktuell! Das 25-jährige Jubiläum wird öffentlich gefeiert und zwar am 30. Juni 2024 auf dem Braugerstenfeld an der Andreashöhe am Stadtrand von Eschwege (Richtung Reichensachsen). Zuvor wird ab ca. Mai auch hier der Braugerste-Lehrpfad zu finden sein. Verkehrsgünstig direkt am Spazier- und Radweg gelegen und öffentlich zugänglich, hat jeder die Möglichkeit, direkt vor Ort über die Braugerste zu informieren und ihr Wachstum zu verfolgen. 

In einem Anbau-, Liefer- und Abnahme-Rahmenvertrag für Braugerste werden die Details geregelt. Kernstück der Zusammenarbeit sind die Qualitäts- und Umweltkriterien, nach denen jährlich ca. 500 t Braugerste im Werra-Meißner-Land produziert werden.

Die regionale Wertschöpfungskette wird im Werra-Meißner-Kreis erfolgreich geschlossen und hiervon haben alle was:

  •     Der Endverbraucher erhält ein Produkt/das Bier aus seiner Region
  •     Brauerei erhält zuverlässig hochwertige Zutaten aus der Region
  •     Die Natur unserer Region profitiert, da der Anbau von Braugerste umweltschonend ist.
  •     Unsere Landschaft wird bunter, da die Landwirte hierdurch angehalten sind, nicht zu einseitig anzubauen
  •     Der Landwirt hat verbindliche Abnehmer für seine Ernte

Braugerste wird nach festgelegten Qualitätskriterien unter umweltschonenden Bedingungen angebaut und ist eine Frucht, die auf Grund der Qualitätsanforderungen der Brauereien nur mit geringem Einsatz von Dünge- und Schädlingsbekämpfungsmitteln angebaut werden darf. Zum  Beispiel darf Braugerste nur einen geringen Eiweißgehalt haben, der nur mit begrenztem Einsatz von Düngemitteln erreicht wird. Somit ist Braugerste ein Getreide welches einen um­weltschonenden Anbau voraussetzt.

Für den Anbau von Braugerste werden derzeit fast ausschließlich zweizeilige Sommergersten­sorten gewählt.
Die aktuelle Sorte heißt Lexy. Üblicherweise wird mit einer frühen Aussaat Ende März/Anfang April wird ein langer Kornfüllungszeitraum – mit vermehrter Stärkeeinlagerung ins Korn – verfolgt.

Nach der Ernte im Juli/August liefert der Braugerstenanbauer die Gerste an die Erfassungsstelle.
Die Erfassungsstelle muss hohe Kriterien für die Lagerung des Rohstoffes erfüllen. Hier wird die Braugerste gereinigt und in Silos gelagert, bis die Mälzerei die Gerste abholt.

Malz entsteht in der Mälzerei durch natürliches Keimen des Getreides. Gerstenkörner enthalten Kohlehydrate, Proteine und Vitamine. Malz ist ein besonders wichtiger Rohstoff für ein gutes Bier, denn Malz gibt dem Bier seine Geschmacksfülle und seine Farbe.

Jede Region hat ihre Eigenheiten und verschiedene Bedürfnisse. Die Deutsche Bierlandschaft ist vielfältig und geprägt von individuellen Geschmäckern, welche unbedingt erhalten bleiben müssen und nicht vereinheitlicht werden dürfen. Nicht nur irgendein Bier irgendwohin liefern sondern ein Bier von hervorragender Qualität, speziell nach dem Geschmack der Menschen der Region, mit Braugerste der heimischen Landwirte zu brauen, dies ist die Philosophie der Eschweger Klosterbrauerei und dies wird in der Privatbrauerei auch überzeugend umgesetzt.

 

Braugerstelehrpfad

Alle Infos hautnah erleben

Seit 1999 bauen 15 Landwirte aus der Region die Braugerste im Werra-Meißner-Land für die Biere der Eschweger Klosterbrauerei an. Auf dem Braugerste-Lehrpfad findet man Fragen auf Antworten wie z.B. "Wie kommt die Gerste ins Bier", "Was muss der Landwirt tun, damit sich die Braugerste gut entwickelt", "Was ist dem Braumeister bei der Braugerste bzw. dem Malz wichtig".

2024 wird der Braugerste-Lehrpfad ca. ab Mai auf dem Braugerstenfeld in Eschwege an der Andreashöhe aufgebaut und ist bis zur Ernte frei zugänglich. 

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